10 Tipps damit dein Kleinkind mehr Gemüse isst

1. Anbieten, nicht andrehen: Kinder können 10-20 Berührungspunkte mit einem Lebensmittel brauchen, bevor sie es probieren. Als Berührungspunkte zählen sehen, riechen, fühlen, hören und schmecken. Man sollte also etwas Gedult haben, es kann dauern bis das Kind mehr Gemüse ist.

2. Mach es vor: Kinder lernen am Beispiel der Eltern. Wenn die Eltern viel, oft und gerne Gemüse essen, dann lernen auch die Kinder (langfristig 😉) viel, oft und gerne Gemüse zu essen.

3. Gemüse ist fast so vielfältig wie wir Menschen: Es gibt süßliches Gemüse, bitteres Gemüse, scharfes Gemüse, säuerliches Gemüse und so weiter. Selbst eine Gemüseart kann unterscheidlich schmecken, je nach Reifegrad, Saison, Spezies. Bediene dich dieser Vielfalt und biete Gemüse jeder Art an.

4. Knackig bis weich: Kinder haben oft unterschiedliche Vorlieben was Texturen angeht. Manche mögen es knackig, Andere lieber weich. Von knackig frisch bis fein püriert, probiere durch, was deinem Kind am besten schmeckt.

5. Viele, viele bunte Gemüse…: die Farbe der Gemüsesorten zeigt oft an, welche Vitamine und Minerlien besondern stark in einem Gemüse vertreten sind. Dein Kind Mag keine Tomaten? Versuch’s mit roter Paprika! Dein Kind mag keinen Spinat? Versuch’s mal mit Gurken! Dein Kind mag keinen Brokkoli? Wie steht es denn mit Rosenkohl!

6. __________(beliebiges Gemüse einfügen) mit Käse überbacken: Fett ist Geschmacksträger, deswegen schmecken viele Lebensmittel besser mit etwas Fett. Gemüse mit Käse überbacken schmeckt Kindern (und Erwachsen) gleich viel besser als Gemüse pur.

7. Das Auge isst mit: Gurkenscheiben in Herzchenform, Karottensticks als Löwenmähne oder Paprika als Schmetterlingsflügel. Eine schnelle Google Stichwortsuche „Gemüsebilder“ wird dir unendlich viele Ideen für Gemüsekunstwerke geben.

8. Gemüse zum Quetschen: wähle Quetschies mit einem hohem Gemüseanteil für den ultimativen Gemüseboost zwischendurch!

9. Im Gemüsebeet Vorfreude sähen: Kinder, die Gemüse anpflanzen, können zusehen, wie aus dem Samen ein zartes Pflänzchen und aus dem zarten Pflänzchen ein essbares Gemüse wird. Während diesem Prozess wächst nicht nur ein leckeres Lebensmittel, sondern auch die Neugierde und Vorfreude auf das fertige Gemüse.

10. Kinder können kochen: von klein auf, können Kinder beim Essen vorbeiten helfen. Sie können das Gemüse, je nach Alter des Kindes, aussuchen, es waschen, schnipseln, stampfen, kochen oder verteilen. Wenn Kinder an der Essenszubereitung beteiligt sind, sind dazu geneigt mehr zu probieren.

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